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SPD Gemeindeverband Bachgau.

SPD Großostheim :

Horst Müller                06026 3548       uli.mueller1@gmx.net

SPD Pflaumheim-Wenigumstadt :

Anna Pellegrino         0151 63436566 mail@annapellegrino.de

Wolfgang Jehn            06026 995639 wolfgang.jehn@t-online.de

SPD Ringheim :

Erwin Glawion                06026 5950 ErwinGlawion@aol.com

Maria Edlich              06026 1013  maria.edlich@web.de

 

SPD Ringheim "on tour" :

Kommunalpolitik

Die zweistündige Radtour rund um Ringheim brachte für die Ringheimer SPD wichtige neue Erkenntnisse. So ist der Radweganschluss am neuen Kreisel „Wäldchesweg“ in Richtung Pflaumheim überflüssig, weil unpraktikabel. Für Radfahrer ist die Kreuzung Ostring/Mittelweg/ Triebweg bei dem stark angestiegenen Verkehrsaufkommen zur Falle geworden.

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Die erste Station war der „Parkplatz“ an der Hasselstraße, dort soll dem Hochhausbesitzer nach einem Gemeinderatsbeschluß erlaubt werden, Reihenhäuser zu bauen. Im Gegenzug gibt er den Parkplatz zum Hochhaus Anne-Frank-Straße 15 wieder frei und baut weitere Parkplätze zwischen den Hochhäusern. Die Mitglieder hielten von diesem Deal gar nichts. Der Hochhauseigentümer sei der einzige, der dabei profitiere. Mit Sicherheit würden die neuen Parkplätze von den Bewohnern des Hochhauses ebenso wenig angenommen, wie einst der verwahrloste Platz gegenüber, wo nun die Reihenhäuser gebaut werden sollen. Die Autos würden dann nach wie vor auf der Straße stehen und nichts sei erreicht worden.

Kritisch sah man auch die Asphaltierung des Weges hinter den Bungalows auf hessischer Seite. Zwar werde er von den Radfahrern begrüßt, allerdings lädt er auch Autofahrer und Motorradfahrer ein, den Weg zur Gocartbahn abzukürzen. Das konnte gleich an Ort und Stelle beobachtet werden. Ein aufgestelltes und verblasstes Verbotsschild habe noch niemanden daran gehindert, diesen Weg zu benutzen, so Bernd Hilla,. Zwei Absperrpfosten seien besser. Auch die breite, nun auch noch asphaltierte Schneise auf bayerischem Gebiet durch eine Blumenwiese sei unschön und überflüssig.

Der Einmündungsbereich der Staatsstraße 3115 in den Westring wird von hessischer Seite erst ab 2020 gebaut. Bis dahin wird der Unfallschwerpunkt weiter an Brisanz gewinnen. In den letzten vier Wochen lagen bereits zwei Fahrzeuge im Straßengraben. Maria Edlich forderte deshalb den Bau eines Kreisels an dieser Stelle. Er müsse so konzipiert werden, dass die Einfahrt nach Ringheim für den Durchgangsverkehr unattraktiv wird.

Viel Lob fand der neue Radweg entlang der Staatsstraße. Der Übergang zur Breitfeldfeldstraße (Promilleweg) hätte auch asphaltiert werden sollen, da er von den Radfahrern aus Richtung Pflaumheim genutzt wird, meinte Nicolas Geschwinde. Der Abzweig vom neuen Kreisel am „Wäldchesweg“ sei dagegen überflüssig, denn der Anschluss führt nur in einer langen Zickzicklinie zur Breitfeldstraße, außerdem wird er schon jetzt von Autofahrern missbraucht, die ihre Hunde zum Auslaufen fahren. Dieser Weg sei völlig unattraktiv und würde nur weitere Landschaft zerstören. Statt dessen sollte der sandige Teil des „Langhängtalsgrundweg“ befestigt werden, schlug Erwin Glawion vor. Den Kreisel will die Brauerei Eder als Bierkreisel, laut Bürgermeister, auf eigene Rechnung gestalten, informierte Hilla. Dagegen hatte niemand etwas einzuwenden. Die Staatsstraße sollte jeweils an der Feldseite des Radweges wie an der Umgehungsstraße mit einer Hecke als Wind- , Erosions- und Lärmschutz angepflanzt werde, forderte Gisela Maul.

Die Babenhäuser Straße in Richtung Flugplatz muss immer mehr dem Lastwagen- und Odenwaldverkehr standhalten. Mit dem vierspurigen Ausbau der B 26 und der Pflaumheimer Umgehung wird die überregionale Bedeutung der Straße weiter zunehmen. Schon jetzt beginnt sie an den Rändern abzusacken. Mittelfristig muss sie unbedingt verstärkt werden. Edlich sah sie als weiteres Teilstück der Kreisstraße AB 8 bis zur Umgehungsstraße.

Zurück nach Ringheim ging es über den holprigen Weg entlang des Flugplatzes. Mit Dünnschicht, so Gisela Maul, könnte die Qualität ohne großen Aufwand erheblich verbessert werden. Allerdings sollte in der Mitte wieder der Pfosten eingebaut werden, der das Durchfahren von Autos verhindert. Der Weg würde häufig als Abkürzung genutzt.

Zu einem neuralgischen Punkt hat sich die Kreuzung  Ostring/ Mittelweg/ Triebweg entwickelt. Schwerlastzüge in Richtung Gewerbegebiet „Alte Häge“ haben Schwierigkeiten abzubiegen. Für Radfahrer aus Richtung Flugplatz endet hier der Weg. Sie müssen nun in Richtung Ringheim über die Kreuzung die Fahrbahn wechseln. Das sei sehr gefährlich und eine Falle, bemängelte Maul. Die Verkehrsexperten sollten hier eine Lösung, möglichst mit Kreisel, ausarbeiten. Als kurzfristige Lösung wurde die Verlängerung des Radweges auf dem Fußweg bis zur Sonnenstraße angesehen.

Bernd Hilla

 

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