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SPD Gemeindeverband Bachgau.

SPD Großostheim :

Horst Müller                06026 3548       uli.mueller1@gmx.net

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Wolfgang Jehn            06026 995639 wolfgang.jehn@t-online.de

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Saubere Energie für eine saubere Umwelt :

Umwelt

Andrea Parr schreibt in seiner Pressemitteilung:

Der SPD Unterbezirksvorstand Aschaffenburg begrüßt die Äußerungen des Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, dass keine weitere Kohlekraftwerke - außer den bereits im Bau befindlichen - notwendig seien. Auch der Leiter der Energie-Kommission Thorsten Schäfer-Gümbel hält den Bau neuer Kohlekraftwerke jenseits der bereits planfestgestellten Anlagen für überflüssig.

Sicher ist, die Bundesrepublik kann es sich leisten, acht Atommeiler abzuschalten, ohne dass die Lichter in den Häusern der Menschen ausgehen. Dieser Meinung ist auch der Vorsitzende im SPD Unterbezirk Aschaffenburg Andreas Parr: „Ich sehe genauso die Möglichkeit gegeben, dass die Atommeiler abgeschaltet bleiben und wir umgehend zum Masterplan, dem Ausstiegsszenario von Rot-Grün zurückkehren.“ Dieses Ausstiegsszenario sieht eine Abschaltung aller Atomkraftwerke bis zum Jahre 2020 vor, was die Bundeskanzlerin am 17.03.2011 im „Strom-Magazin“ allerdings schon abgelehnt hat.

In Deutschland sind schon genügend umweltbelastende Kohlekraftwerke am Netz. Wir müssen daher schleunigst auf Gaskraftwerke und regenerative Energiegewinnung umsteigen. „Von den Kohlekraftwerken geht nicht die gleiche Gefahr eines Supergaus aus wie bei den Atomkraftwerken, aber dafür besteht bei Kohlekraftwerken die schleichende Gefahr der nachhaltigen Umweltbelastung durch erhöhte CO2-Werte. Wir haben nur diese eine Welt und die wird weitere Belastungen auf Dauer nicht verkraften“, so der SPD-Unterbezirksvorsitzende Parr.

Neue Kohlekraftwerke sind nach Ansicht der Aschaffenburger Sozialdemokraten nicht die Lösung des Problems der alten Atomkraftwerke, sondern verschlimmern nur noch die Umweltbelastung und bringen neue Probleme mit sich. Daher gehen wir davon aus, dass der Bau von Block 6 von Staudinger nicht weiter verfolgt wird. Mit den 8 – 10 Kohlekraftwerken, die sich derzeit in der Bauphase befinden kann die Lücke der Energieversorgung geschlossen werden. Weitere Anlagen, die noch mehr CO2 produzieren sind nicht zielführend.

Am Beispiel Staudinger sieht man zwar, dass der CO2-Ausstoß der neuen Kohlekraftwerke deutlich reduziert werden kann, allerdings werden die neuen Kohlekraftwerke in einer Größendimension gebaut, die nicht nur den normalen Stromverbrauch abdecken, sondern zu großen Teilen für den Stromexport gedacht sind. Was wir in Deutschland brauchen, sind Kraftwerke, die den regionalen Stromverbrauch abdecken und nicht für den Export genutzt werden. In vielen Regionen kümmern sich die Kommunen außerordentlich gut darum, wie man den regionalen Verbrauch durch regenerative Energiegewinnung ergänzen und in naher Zukunft auch ersetzen kann. Es hilft natürlich enorm, wenn man als Kommune noch ein Mitspracherecht hat und damit Einfluss auf die Geschäfte des Stromversorgers nehmen kann. Die Stadt Aschaffenburg befindet sich in der glücklichen Lage hier diesen Einfluss ausüben zu können; aber auch viele Gemeinden im Landkreis bemühen sich, auf regenerative Energien zurückzugreifen. Saubere Energie für eine saubere Umwelt sollte aber nicht nur das Anliegen der Kommunen sein sondern auch ein Anliegen der Schwarz-Gelben Regierung.

 

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