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SPD Gemeindeverband Bachgau.

SPD Großostheim :

Horst Müller                06026 3548       uli.mueller1@gmx.net

SPD Pflaumheim-Wenigumstadt :

Anna Pellegrino         0151 63436566 mail@annapellegrino.de

Wolfgang Jehn            06026 995639 wolfgang.jehn@t-online.de

SPD Ringheim :

Erwin Glawion                06026 5950 ErwinGlawion@aol.com

Maria Edlich              06026 1013  maria.edlich@web.de

 

Rente mit 67 muss verschoben werden :

Soziales

Zu Medienberichten, nach denen die Regierung den Prüfbericht
zur Arbeitsmarktlage Älterer fertiggestellt hat und an der
Rente mit 67 unverändert festhalten will, erklären die
arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der
SPD-Bundestagsfraktion Anette Kramme und der zuständige
Berichterstatter Anton Schaaf:

Über drei Viertel der Älteren finden nach wie vor keine Beschäftigung
Die SPD-Bundestagsfraktion fordert eine Verschiebung der Rente
mit 67. Die Beschäftigungsquote von unter 25 Prozent bei den 60
bis 64jährigen reicht nicht aus. Über drei Viertel der
Älteren finden nach wie vor keine Beschäftigung. Die Anhebung
des Renteneintrittsalters kann erst kommen, wenn eine Mehrheit
der Menschen auch die realistische Chance hat, bis dahin zu
arbeiten.

Zum jetzigen Zeitpunkt erfolgt der größte Teil der
Renteneintritte nicht aus Erwerbstätigkeit: 2008 waren nur 21
Prozent der Menschen vor dem Renteneintritt
versicherungspflichtig beschäftigt, 23 Prozent waren
arbeitslos, weitere 26,7 Prozent befanden sich in
Altersteilzeit. Erst wenn hier eine signifikante Verbesserung
erreicht wurde, kann man über die Anhebung des
Renteneintrittsalters reden.

Regierung streicht Mittel in der Arbeitsförderung
Aber die Regierung tut nichts. Im Gegenteil, sie streicht Mittel
in der Arbeitsförderung. Offen ist nach wie vor auch, wie die
Regierung mit den zunehmenden Problem der Altersarmut umgehen
will. Angesichts unsicherer Beschäftigungsverhältnisse und
lückenhafter Erwerbsverläufe müssen auch hierzu dringend
Entscheidungen getroffen werden.

Auch zu verbesserten Möglichkeiten der Teilrente, der
Erwerbsminderungsrente und der flexiblen Übergänge schweigt
sich die Regierung bisher aus.

Die SPD fordert, dass eine Anhebung des Renteneintrittsalters
erst beginnt, wenn die Beschäftigungsquote der über
60jährigen bei mindestens 50 Prozent liegt. Auch müssen faire
Lösungen für die gefunden werden, die nicht mehr können. All
das bleibt die Regierung schuldig.

 

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