[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD Gemeindeverband Bachgau.

SPD Großostheim :

Horst Müller                06026 3548       uli.mueller1@gmx.net

SPD Pflaumheim-Wenigumstadt :

Anna Pellegrino         0151 63436566 mail@annapellegrino.de

Wolfgang Jehn            06026 995639 wolfgang.jehn@t-online.de

SPD Ringheim :

Erwin Glawion                06026 5950 ErwinGlawion@aol.com

Maria Edlich              06026 1013  maria.edlich@web.de

 

Landkreis Aschaffenburg und Regierung müssen sich um die Schulbusprobleme kümmern! :

Verkehr

SPD will, dass die Elternproteste zu Konsequenzen führen, weil eine adäquate
Schülerbeförderung in Bussen nicht sichergestellt ist.
„Adäquat heißt für mich, dass die Schüler nicht wie die Heringe in den Bussen stehen und zur Schule transportiert werden„ sagt die SPD Politikerin Karin Pranghofer zu den bekannten Schulbusproblemen im Landkreis Aschaffenburg.
„Der Landkreis Aschaffenburg und die Regierung von Unterfranken sind die
Aufgabenträger und können handeln“, meint Sie...

Die SPD Unterbezirksvorsitzende hat sich informiert: Moderne Fahrzeuge, die eine
Zulassung für den Linienverkehr besitzen, sind grundsätzlich auch für den
Schülerverkehr geeignet. Es gibt einen „Anforderungskatalog für Kraftomnibusse und
Kleinbusse“, die zur Beförderung von Schülern besonders eingesetzt werden.
(Verkehrsblatt 15/2005, S.604 bis 610). Dieser Anforderungskatalog gilt zwar
ausschließlich für eigens eingesetzte Schulbusse und hat keine Gesetzeswirkung, kann
aber als Grundlage für die Gestaltung von Verträgen mit Verkehrsunternehmen
umgesetzt werden.
Ob diese vertraglichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind muss überprüft werden.
Schließlich investiert der Landkreis in die Schülerbeförderung eine menge Geld.
Dafür kann er auch optimale Leistung erwarten.
Zur Zahl der Sitz- und Stehplätze in Bussen ist darauf hinzuweisen, dass es den
zuständigen Stellen, nach geltender Rechtslage in ausreichendem Maße möglich ist, auf die Schülerhöchstzahlen in Schul-, aber auch in Linienbussen Einfluss zu nehmen.
Nach § 22 Abs 2 BOKraft hat die Genehmigungsbehörde (in der Regel die Regierung) die Möglichkeit auch im so genannten Überlandverkehr die Zulässigkeit von Stehplätzen teilweise oder ganz auszuschließen. Der bereits erwähnte Anforderungskatalog jedenfalls empfiehlt für Schulbusse Regelungen für Sitz- und Stehplätze, abhängig von der konkreten Situation im Einzelfall, zu treffen.
Das gibt es nicht häufig in Bayern, bisher waren nur die Fälle im Landkreis Garmisch-Partenkirchen und der Stadt Kaufbeuren bekannt, die im Rahmen des freigestellten Schülerverkehrs, Stehplätze vertraglich generell ausgeschlossen haben.
„Dazu will ich nicht unbedingt raten“, meint Karin Pranghofer, „denn jede
Beschränkung in der Kapazität verursacht erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die Verkehrsunternehmen und natürlich auch auf den Landkreis Aschaffenburg. Der Landkreis muss schon jetzt, wegen der Schulpolitik des Kultusministeriums, immer mehr Schülerbeförderungskosten übernehmen.“
„Was aber sein muss ist die Überprüfung und Verbesserung der
Beförderungsleistungen für Schüler, denn das Sicherheitsrisiko ist einfach zu hoch und ein Transport wie in einer Heringsdose über weite Strecken ist nicht hinnehmbar“, teilt die SPD Unterbezirksvorsitzende mit.

 

Homepage SPD UB Aschaffenburg

- Zum Seitenanfang.