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SPD Gemeindeverband Bachgau.

SPD Großostheim :

Horst Müller                06026 3548       uli.mueller1@gmx.net

SPD Pflaumheim-Wenigumstadt :

Anna Pellegrino         0151 63436566 mail@annapellegrino.de

Wolfgang Jehn            06026 995639 wolfgang.jehn@t-online.de

SPD Ringheim :

Erwin Glawion                06026 5950 ErwinGlawion@aol.com

Maria Edlich              06026 1013  maria.edlich@web.de

 

Kristina Schröder macht eine Rolle rückwärts :

Familie

Die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion Christel Humme bezieht Stellung:

"Die sogenannte Frauenministerin Kristina Schröder beschwört alte Rollenmuster wieder herauf. Gleichstellung ist fuer sie kein politisches Ziel. Mit Feminismus kann sie offenbar auch nichts anfangen und schmälert damit Leistungen feministischer Vorkämpferinnen. Dadurch schafft sie ein völlig falsches Problembewusstsein, das an der Wirklichkeit vorbei geht und Leidenschaft für die Gleichstellungspolitik und jeglichen Gestaltungswillen vermissen lässt.

Fakt: Immer noch keine Gleichstellung von Mann und Frau auf dem Arbeitsmarkt
Jungen werden von ihr immer wieder zu den neuen Bildungsverlierern erklärt, die besonders gefördert werden müssten. Fraglos muss man sich diesem Problem stellen, aber Frau Schröder übersieht, dass es junge Männer dann im Berufsleben leichter haben. Sie verdienen von Anfang an mehr, finden schneller den Berufseinstieg und bestimmen die Führungsetagen. Hier will sie sich offensichtlich vor brennenden Themen wie der Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt drücken.

Fakt: Nach wie vor Lohnunterschiede
Sie rechtfertigt sogar bestehende Lohnunterschiede. Frauen würden schliesslich Berufe in schlechter bezahlten Branchen wählen und nicht selbstbewusst genug in Gehaltsverhandlungen auftreten. Damit gibt sie Frauen die Schuld an ihrer Situation und macht deren Leben von Zufälligkeiten abhängig. Das ist bitter. Das wirft unser Land gleichstellungspolitisch um Jahre zurück.

Christel Humme fordert konsequentes gleichstellungspolitisches Handlungskonzept
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten fordern von der Bundesregierung und ihrer Frauenministerin ein konsequentes gleichstellungspolitisches Handlungskonzept. Tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Maennern können wir nur erreichen, wenn wir die Unterschiede nicht als gegeben und selbstverschuldet hinnehmen, wie die Frauenministerin unterstellt. Im Gegenteil, der Staat ist laut Artikel 3, Absatz 2 dazu verpflichtet, Gleichstellung zwischen Männern und Frauen durchzusetzen. Frau Schröder muss schleunigst damit anfangen."

Quelle Foto: SPD-Fraktion

 

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