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Kohnen: Bayerns Kinder haben mehr verdient :

Bildung

Blamabel: Gerade einmal 2.103 Euro investiert die bayerische Staatsregierung pro Kind unter sechs Jahre.

Die Generalsekretärin der BayernSPD, Natascha Kohnen, erklärt:
Der Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2010 der Bertelsmann-Stiftung bescheinigt Familienministerin Haderthauer ein blamables Ergebnis. Gerade einmal 2.103 Euro investiert die bayerische Staatsregierung pro Kind unter sechs Jahre. Das sind 653 Euro weniger als der bundesdeutsche Durchschnitt. Gegenüber dem Spitzenreiter Berlin liegen die Investitionen sogar nur bei knapp der Hälfte. Haderthauer katapultierte Bayern im Ländervergleich damit auf einen der letzten Plätze. Lediglich Schleswig-Holstein und Niedersachsen rangieren noch weiter hinten.

Miserabel: Eines der reichsten Bundesländer liegt mit an letzter Stelle

Ähnlich miserabel sieht es aus, betrachtet man den Anteil an den Gesamtausgaben der öffentlichen Haushalte. Dass eines der reichsten Bundesländer mit an letzter Stelle liegt, ist nicht nur beschämend, sondern vor allem eine Offenbarung, über welchen Stellenwert frühkindliche Bildung im Familienministerium verfügt. Die Staatsregierung muss endlich begreifen, dass die Investitionen in unsere Kinder für die Zukunft Bayerns das A und O bedeuten.

Die BayernSPD kann dem für Bildung zuständigen Vorstand der Bertelsmann Stiftung daher nur zustimmen: „Wer bei den Investitionen in die frühkindliche Bildung und Erziehung spart, zahlt in der Zukunft drauf.“

Im Familienministerium ist diese Erkenntnis aber offenbar noch nicht angekommen. Leider, denn Bayerns Kinder haben eine bessere finanzielle Förderung verdient.

Besorgniserregend: Lediglich 30 % der unter 6-Jährigen mit Migrationshintergrund besuchten eine frühkindliche Bildungseinrichtung

Besorgniserregend ist zudem die Lage bei Kindern mit Migrationshintergrund. Lediglich 30 Prozent der unter 6-Jährigen besuchten im vergangenen Jahr eine frühkindliche Bildungseinrichtung oder wurden in der Tagespflege betreut. Auch hier bildet Bayern neben Niedersachsen und Schleswig-Holstein das Schlusslicht. Zum Vergleich: in Bremen profitierten 46 Prozent der Kinder mit Migrationshintergrund von einer Kindertageseinrichtung. Die Studie liefert somit einen weiteren Beleg dafür, dass Kinder aus Migrantenfamilien in Bayern abgehängt bleiben.

Da Bildungschancen maßgeblich von der Teilhabe an frühkindlicher Bildung abhängen, sind ihre Chancen hier weitaus schlechter als in fast allen anderen Bundesländern. Die Verantwortung dafür trägt das Familienministerium. Das muss sich endlich ändern! Ministerin Haderthauer ist hier mehr als in der Pflicht.

 

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