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SPD Gemeindeverband Bachgau.

SPD Großostheim :

Horst Müller                06026 3548       uli.mueller1@gmx.net

SPD Pflaumheim-Wenigumstadt :

Anna Pellegrino         0151 63436566 mail@annapellegrino.de

Wolfgang Jehn            06026 995639 wolfgang.jehn@t-online.de

SPD Ringheim :

Erwin Glawion                06026 5950 ErwinGlawion@aol.com

Maria Edlich              06026 1013  maria.edlich@web.de

 

Hochschulzulassung: geregeltes Verfahren statt Chaos :

Bildung

Zu den aktuellen Planungen für ein neues Hochschulzulassungssystem erklären der stellvertretende bildungspolitische Sprecher Swen Schulz und die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion Ulla Burchardt:

Die Befürchtungen haben sich bestätigt. Im Zulassungsverfahren des Wintersemesters 2010/2011 blieben nach Vorlesungsbeginn von insgesamt 241.000 zulassungsbeschränkten Studienplätzen rund 19.300 Plätze unbesetzt. Davon waren ca. 13.300 Plätze in Bachelor- und ca. 6.000 in Masterstudiengängen betroffen. Das hat die Kultusministerkonferenz festgestellt.

Das ist angesichts des Andranges von Studieninteressierten und der Klagen über Fachkräftemangel schlichtweg Wahnsinn. Es wird einmal mehr deutlich, wie dringend wir von diesem Chaos weg und zu einem geregelten Verfahren kommen müssen. Das "Dialogorientierte Serviceverfahren" kann ein geeigneter Weg sein - wenn es denn funktioniert und sich die Hochschulen beteiligen. So kann das Zulassungsverfahren sowohl für Studienbewerber als auch Hochschulen deutlich vereinfacht, beschleunigt und somit die Ergebnisse insgesamt verbessert werden.

Vor diesem Hintergrund ist enttäuschend, dass der Stiftungsrat der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) erst zum Wintersemester 2012/2013 die Einführung eines neuen Zulassungssystems plant. Zum Sommersemester 2012 soll lediglich ein Pilotbetrieb eingerichtet werden. Damit werden auch in den nächsten Semestern viele Studienplätze unbesetzt bleiben. Die SPD-Bundestagsfraktion wird den Sachverhalt im Ausschuss für Bildung und Forschung genau prüfen und darauf drängen, nach Möglichkeit schneller zu einer Verbesserung zu kommen. Dabei muss auch die Bundesregierung in die Pflicht genommen werden. Unbesetzte Studienplätze müssen zukünftig der Vergangenheit angehören, notfalls auch mit einem Bundeszulassungsgesetz.

 

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