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Gesundheitsminister steckt ältere Menschen in seinen Sparstrumpf :

Gesundheit

Rationierung von Gesundheitsleistungen bei Älteren geplant

Wenn es in unserem Land nach Gesundheitsminister Daniel Bahr und der FDP gehen soll, wird der Rotstift bei älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern angesetzt. Nur noch rationiert soll es scheinbar Hüft- und Kniegelenksprothesen bei fortgeschrittenem Alter geben, kritisiert Andreas Parr, der Unterbezirksvorsitzende der SPD Aschaffenburg. Dabei seien sie ein wichtiges Mittel, um die Mobilität derer zu erhalten, die entweder durch Frakturen oder Verschleiß an diesen Stellen betroffen sind. Dass der damalige Vorsitzende der Jungen Union, Phillipp Mißfelder, bereits 2003 den ersten Vorstoß in diese Richtung machte und englische Zustände nach Deutschland bringen wollte, mache die Sache nicht besser, so Parr.

Mit seiner Aussage: „ Warum sollen 85-Jährige künstliche Hüften auf Kosten der Solidargemeinschaft erhalten, früher sind die Leute auch auf Krücken gelaufen“ stach Mißfelder in ein Wespennest. Er diskriminierte die älteren Menschen und wollte schon damals eine Selektion von krank und alt vorantreiben. Ethik scheint für diese Politiker ein Fremdwort zu sein.

Parr sieht dagegen genügend Einsparpotentiale an anderer Stelle im Gesundheitswesen. Allerdings müsse dazu der Kurs der Lobbypolitik verlassen werden, um die grundsätzlichen Fehler zu beheben, die sich in das System eingeschlichen haben. „Wir haben in Deutschland Minister, die keine Ahnung haben, welche Folgen ihre Entscheidungen mit sich führen“, beklagt sich Andreas Parr.

„Würde Bahr seinen Job ernst nehmen und würde er sich mit den Schmerzen auseinandersetzen, die die Betroffenen plagen, bis ein neues Gelenk eingesetzt ist, dann könnte er sich ein Bild davon machen, wie mobil eingeschränkt diese Menschen ohne Operation sein können“, erklärt der Unterbezirksvorsitzende, der als Krankenpfleger Einblick in die Situation der Betroffenen hat. „Dass diese Immobilität durch Pflege und Hilfsleistungen auch wirtschaftlich teurer wären als eine einmalige Operation, sollte selbst jemandem von der FDP einleuchten“, erklärt Parr.

„Wer solche Vorschläge von sich gibt, hat die Ernsthaftigkeit des demografischen Wandels nicht verstanden und versteht offensichtlich auch nicht die Sorgen und Bedürfnisse der Menschen. Wer solche Äußerungen von sich gibt hat das Vertrauen der Menschen nicht verdient und sollte seinen Hut nehmen“, so Andreas Parr.

Link: Operation Hüfte

 

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