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Erdbeben und AKW-Notfall in Japan „Die Katastrophe in Japan erschüttert uns alle“ :

Presse

In Japan scheint einen Tag nach dem verheerenden Erdbeben und dem darauf folgenden Tsunami die befürchtete Kernschmelze am beschädigten Atomkraftwerk in Fukushima eingetreten zu sein. SPD-Chef Sigmar Gabriel betont am Samstag, die Bundesregierung habe die Unterstützung seiner Partei bei jedweder Hilfe zur Eindämmung der Katastrophe. „Heute muss ein Tag des Innehaltens sein, nicht der parteipolitischen Auseinandersetzung.“

(Bild: DPA)

Die Lage im japanischen AKW Fukushima ist ernst. Während einige Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Behörden melden, nach einer Explosion sei die Kernschmelze schon eingetreten, wollte Japans Premierminister Naoto Kan dies zunächst nicht bestätigen. Eine radioaktive Verseuchung droht. In weitem Umkreis beschädigter Atomkraftwerke wurden Evakuierungen angeordnet, um die Bevölkerung in Sicherheit zu bringen.

Gabriel: Jetzt jede erdenkliche Hilfe anbieten

Bereits gestern reagierte SPD-Chef Sigmar Gabriel mit Trauer und Bestürzung auf die Nachrichten aus den Katastrophengebieten. Heute warnt er davor, das „Leid der Japaner“ für einen innenpolitischen Streit zu instrumentalisieren. Die Katastrophe in Japan zeige, „dass der Mensch die Natur nicht beherrschen kann. Ich bin sicher, dass jeder Mensch in Deutschland angesichts der vielen Opfer der Naturkatastrophe und der jetzt möglicherweise drohenden atomaren Katastrophe großes Mitgefühl und tiefe Sorge empfindet. Heute muss ein Tag des Innehaltens sein, nicht der parteipolitischen Auseinandersetzung.“

Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe gehe es jetzt vielmehr darum zu klären, wie Deutschland helfen kann. Gabriel sichert der Bundesregierung die Unterstützung seiner Partei zu, jetzt gemeinsam mit der internationalen Staatengemeinschaft der japanischen Regierung „jede denkbare Hilfe zur Eindämmung und zur Bewältigung der Katastrophe“ anzubieten.

Gabriel: Ablehnende Haltung der SPD zur Atomenergie ist klar und bekannt

Zugleich zeigt sich Gabriel davon überzeugt, dass es unabhängig davon „ganz sicher“ zu einer internationalen Debatte über die Risiken der Atomenergie kommen wird. „Die ablehnende Haltung der SPD zur Atomenergie ist klar und bekannt. Heute ist nicht der Tag, sie noch mal ausdrücklich zu wiederholen. In den nächsten Tagen werden wir noch genug Gelegenheit haben, darüber zu sprechen.“

In Japan zeigt sich ein Bild der Verwüstung

Unterdessen zeigt sich in weiten Teilen des Landes ein Bild der Verwüstung. Das Jahrhundert-Erdbeben und die darauf einsetzende gewaltige Tsunami-Flutwelle haben im Nordosten Japans ganze Landstriche zerstört. Vier Millionen Menschen sind ohne Strom, Hunderttausende sind obdachlos, Hunderte werden vermisst. Die Behörden befürchten mehr als tausend Tote.

Hilfsorganisationen bitten um Spenden für die Erdbebenopfer in Japan

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis von zehn renommierten deutschen Hilfsorganisationen, bittet dringend um Spenden für die Menschen in Japan:

Spenden-Stichwort: Erdbeben/Tsunami Japan
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Spendenhotline: 0900 55 102030 oder online

Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden
(10 Euro zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 Euro)

Krisenstab-Hotline für Angehörige

Das Auswärtige Amt hat für Angehörige von in Japan lebenden Deutschen Telefonnummern eingerichtet: Unter 030/5000 3000 ist der Krisenstab rund um die Uhr erreichbar.

 

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