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SPD Gemeindeverband Bachgau.

SPD Großostheim :

Horst Müller                06026 3548       uli.mueller1@gmx.net

SPD Pflaumheim-Wenigumstadt :

Anna Pellegrino         0151 63436566 mail@annapellegrino.de

Wolfgang Jehn            06026 995639 wolfgang.jehn@t-online.de

SPD Ringheim :

Erwin Glawion                06026 5950 ErwinGlawion@aol.com

Maria Edlich              06026 1013  maria.edlich@web.de

 

Christian Ude zum G8/G9: Lasst endlich Pädagogen ran! :

Bildung

Exakt vier Monate ist es her, dass der bayerische SPD-Spitzenkandidat, Oberbürgermeister Christian Ude, eine Wahlfreiheit für die Gymnasiasten und ihre Eltern gefordert hat, ob sie die Gymnasialzeit in acht oder neun Jahren absolvieren wollen, wie es die SPD im Bayerischen Landtag mit einer Flexibilisierung der Oberstufe schon vor Jahren vorgeschlagen hat. Diese Forderung nach Wahlfreiheit hat Bayerns Kultusminister Ludwig Spänle als Ausdruck der Ahnungslosigkeit und des landespolitischen Dilettantismus abgekanzelt. Nur vier Monate später machen aber nicht nur baden-württembergische Erfolge mit der Wahlfreiheit im Gymnasialbereich von sich reden, sondern auch entsprechende Pläne des hessischen CDU-Ministerpräsidenten Volker Bouffier und nun auch die Absichtserklärungen des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer.

 

Dazu Ude: „Einerseits ist es ja erfreulich, dass die Verfallfrist von apodiktischen CSU-Positionen immer kürzer wird und jetzt selbst bei zentralen schulpolitischen Fragen nur noch vier Monate beträgt. Bei der Kinderbetreuung und der Ganztagsschule hatte dies noch Jahrzehnte gedauert. Andererseits wäre es schon wünschenswert, wenn pädagogisch naheliegende Reformüberlegungen, die nach der vermurksten G 8-Einführung in Bayern wenigstens die schlimmsten Schmerzen lindern wollen, von der Bayerischen Staatsregierung nicht mit selbstherrlicher Überheblichkeit vom Tisch gewischt, sondern endlich einer seriösen pädagogischen Diskussion zugeführt würden. Nach dem Deutschen Philologenverband hat sich jetzt auch der Bayerische Philologenverband in der selben Richtung geäußert wie ich vor vier Monaten, wenn auch mit Unterschieden der Ausgestaltung der neunjährigen Variante. Jetzt ist es höchste Zeit, die Schule nicht als Tummelplatz für parteipolitische Machtdemonstrationen oder ministerialbürokratische Rechthaberei zu begreifen, sondern als pädagogische Einrichtung, die nach pädagogischen Einsichten gestaltet werden muss. Der bayerische Kultusminister wird ja kaum wagen, dem eigenen Chef Ahnungslosigkeit und landespolitischen Dilettantismus vorzuwerfen. Also kann und muss jetzt die Diskussion um die beste pädagogische Lösung unvoreingenommen eröffnet werden."

 

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