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SPD Gemeindeverband Bachgau.

SPD Großostheim :

Horst Müller                06026 3548       uli.mueller1@gmx.net

SPD Pflaumheim-Wenigumstadt :

Anna Pellegrino         0151 63436566 mail@annapellegrino.de

Wolfgang Jehn            06026 995639 wolfgang.jehn@t-online.de

SPD Ringheim :

Erwin Glawion                06026 5950 ErwinGlawion@aol.com

Maria Edlich              06026 1013  maria.edlich@web.de

 

Beschluss des SPD-Präsidiums: Ziviles Engagement der jungen Menschen besser unterstützen :

Soziales

Die SPD will das zivile Engagement vieler Jugendlicher bestmöglich fördern und unterstützen. Das hat das SPD-Präsidium hat auf seiner Sitzung beschlossen.

Die Jugendfreiwilligendienste, wie das freiwillige soziale Jahr, haben in den vergangenen Jahren großen Zuspruch erfahren, und eröffnen jungen Menschen die Chance, sich persönlich und beruflich zu orientieren. Von diesem Einsatz profitieren nicht nur die Jugendlichen selbst, sondern die Gemeinschaft insgesamt. Die SPD will deshalb die Freiwilligendienste und damit die Zivilgesellschaft stärken.

Zivilgesellschaft durch Freiwilligendienste konsequent stärken Durch die Aussetzung der Wehrpflicht und des Wegfalls des Zivildienstes ergibt sich die Chance, die Zivilgesellschaft durch attraktive und gut ausgestattete Freiwilligendienste konsequent zu stärken. Die SPD hat der Bundesregierung ihre Kooperation angeboten und steht für eine einheitliche Lösung im Interesse der jungen Menschen bereit. Allerdings hat die Bundesregierung diese Chance nicht ergriffen. Sie will stattdessen neben den bestehenden Freiwilligendiensten einen Bundesfreiwilligendienst aufbauen. Wir lehnen diese sinnlose Doppelstruktur ab, denn sie würde mehr Bürokratie und unnötige Kosten verursachen. Ablehnung einer Doppelstruktur Durch die unterschiedlichen finanziellen Rahmenbedingungen und die fehlende qualitätssichernde Verankerung des Trägerprinzips im geplanten „Bundesfreiwilligendienstgesetz“ besteht die Gefahr einer Zweiklassengesellschaft in den Freiwilligendiensten. Die SPD fordert deshalb einen einheitlichen und attraktiven Freiwilligendienst für alle jungen Menschen. Und das sind die Forderungen:
  • Für alle, die es wünschen, muss ein Platz zur Verfügung stehen. Jährlich gibt es rund 80.000 Interessenten für die Freiwiligendienste – derzeit fast doppelt so viele BewerberInnen wie Plätze. Die von der Bundesregierung geplanten 35.000 Plätze im Bundesfreiwilligendienst werden deshalb auch vor dem Hintergrund der Ausweitung auf andere Generationen nicht ausreichen. Das kann nicht zufrieden stellen.
  • Die Mittel aus dem wegfallenden Zivildienst müssen konsequent und vollständig in den Ausbau der Freiwilligendienste investiert und die Dienste dauerhaft auf eine solide Finanzierungsgrundlage gestellt werden.
  • Der Bildungscharakter der Freiwilligendienste muss weiter entwickelt, die Dienste interkulturell geöffnet und insbesondere benachteiligten Jugendlichen der Zugang erleichtert werden.
  • Die Freiwilligendienste müssen beschäftigungsneutral sein, da keine Verdrängung von normaler Beschäftigung stattfinden darf. Gerade junge Menschen sind von prekären und atypischen Beschäftigungsverhältnissen massiv betroffen. Über den Freiwilligendienst darf kein zusätzliches Instrument hierfür geschaffen werden.
  • Für den Freiwilligendienst muss ein angemessenes Taschengeld gezahlt werden. Die Höchstgrenze des Taschengeldes für die Freiwilligendienste in Ost und West müssen einheitlich sein. Es darf keinen Freiwilligendienst erster und zweiter Klasse geben.
  • Es müssen besondere Anreize für Jugendliche geschaffen werden. So sollte der Dienst auf die Wartezeiten beim Studium angerechnet werden, der Zugang zu einer Ausbildung erleichtert werden und das Freiwilligenjahr als einschlägiges Praktikum anerkannt werden oder auch auf die Rente angerechnet werden.
 

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