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SPD Gemeindeverband Bachgau.

SPD Großostheim :

Horst Müller                06026 3548       uli.mueller1@gmx.net

SPD Pflaumheim-Wenigumstadt :

Anna Pellegrino         0151 63436566 mail@annapellegrino.de

Wolfgang Jehn            06026 995639 wolfgang.jehn@t-online.de

SPD Ringheim :

Erwin Glawion                06026 5950 ErwinGlawion@aol.com

Maria Edlich              06026 1013  maria.edlich@web.de

 

Aus der letzten Vorstandssitzung :

Ortsverein

Liebe Mitglieder und Freunde der SPD,

in unserer letzten Vorstandssitzung haben wir uns wieder einmal mit dem Thema Energiewende beschäftigt. Im März jährte sich zum 1. Mal das Atomunglück in Japan. Kurz darauf beschloss die Regierung den von der SPD seit langem geforderten Ausstieg aus der Atomenergie.

Doch irgendwie hat man das Gefühl es war ein Versprechen ohne wirkliche Absicht dahinter. Zumindest tut sich auf Bundesebene nichts, um den Atomausstieg in die Realität umzusetzen. Eher das Gegenteil ist der Fall. So beschloss die Regierung ganz kurzfristig im März die Solarförderung für Stromerzeugung, die sich momentan auf 8 Milliarden Euro beläuft, drastisch zu kürzen. Natürlich sind in den letzten Jahren die Preise für Solarmodule gefallen und damit auch die Investitionskosten für die Betreiber. Dass Ökostrom auf Grund von Speicherproblemen durch Schwankungen in der Produktion die Netzbetreiber von Schwierigkeiten stellt ist ebenso unbestritten, wie die Tatsache, dass die Strompreise durch die höheren Kosten für Ökostrom ansteigen. Aber wenn man die Atomausstieg propagiert und ihn auch wirklich umsetzten will, braucht man Ersatzenergien für den Atomstrom. Und da fängt das Problem an. Während unser Wirtschaftsminister Hr. Rößler in Absprache mit dem Umweltminister Röttgen die garantierten Festpreise für Betreiber von Neuanlagen um 30 % senkt, um den gewaltigen Zuwachs an Photovoltaikanlagen und Windparks zu begrenzen, brauchen sie andererseits Alternativen zum Atomstrom. Wenn unsere Regierung wirklich das Ziel der Energiewende erreichen will, muss sie alternative Konzepte vorlegen und diese konsequent umsetzen. Und da hapert es gewaltig. Weder Hr. Rößler noch Hr. Röttgen haben innovative Ideen. An eine rasche Umsetzung des Atomausstiegs mag keiner mehr so richtig glauben, wenn man die Tatenlosigkeit und Handlungsunfähigkeit unserer jetzigen Regierung sieht. Dieser Stillstand in der Bundespolitik hat weitreichende Folgen, auch für die Landespolitik. Dort werden zur Zeit keine neuen Fördermittel bereitgestellt. Dies wiederum hat Auswirkungen auf die „lokale Energiewende“. Denn nur mit neuen Ideen, die dann auch konsequent umgesetzt werden, lässt sich auch auf lokaler Ebene der Umstieg auf wiedererneuerbare Energien erreichen. Die Förderung dezentraler Energiegewinnung durch Blockheizkraftwerke wäre ebenfalls ein Beispiel für diese Art „neuer und innovativer“ Energiepolitik.
Dass sich eine Gemeinde wie Großostheim neben dem Thema der alternativen Energieerzeugung vorrangig mit der Verminderung des Energieverbrauches beschäftigen muss, versteht sich von selbst. Denn die umweltfreundlichste Energie ist diejenige, die nicht benötigt wird.
Soweit die Ausführungen zu unserer Vorstandssitzung.

Termine:
Die Sitzung der SPD Bachgau findet am 11.4.2012 um 19:30 Uhr im Gasthaus Hock in Pflaumheim statt.
Unsere nächste Vorstandssitzung ist am 18.4.2012 um 20:00 in der Pizzeria Rialto.

Ihre/Eure
Bettina Göller

 

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